60 Jahre streng geheim!


Unter dem beängstigenden Eindruck, dass die polnische Armee innert 14 Tagen unter dem Druck der deutschen Wehrmacht zusammengebrochen war, wurde hier in Crestawald im September 1939 mit dem Bau der Festungsanlage begonnen. Nach ihrer Fertigstellung im Jahre 1941 war die Festung bis zum Ende des 2. Weltkrieges mit ihrer 95 Mann starken Besatzung rund um die Uhr bereit, die Splügen- und San Bernardino – Achse gegen Angreifer aus dem Süden zu verteidigen.

Auch nach dem 2. Weltkrieg bildete die Festung einen starken Eckpfeiler im Verteidigungsdispositiv der Schweizer Armee. Vom Personal des Festungswachkorps wurde die Anlage mustergültig unterhalten, so dass die Milizbesatzung in einem Ernstfall die Festung jederzeit innert weniger Stunden in kampfbereitem Zustand hätte übernehmen können.
60 Jahre lang wurde in Crestawald unter strengster Geheimhaltung gearbeitet.
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Neue Waffen, andere Kampftechniken und das Ende des Kalten Krieges führten zu einer gänzlich veränderten Bedrohungslage. Im Jahre 1995 wurde die Festung zur Desarmierung freigegeben.

Soweit kam es nicht. Die Militärhistorische Stiftung Graubünden konnte im Jahre 1999 die noch kampfbereit ausgerüstete Anlage übernehmen und mit dem Verein Festungsmuseum Crestawald als Festungsmuseum kommenden Generationen zugänglich machen.

Wir wünschen Ihnen viele interessante Eindrücke beim virtuellen Besuch unserer Festung.


Wir haben uns bemüht, Ihnen einen möglichst umfassenden Einblick in die Festung Crestawald zu vermitteln. Trotzdem – die tatsächliche Festungsathmosphäre erfahren Sie nur bei einem persönlichen Besuch.

Nutzen Sie eines der Angebote, die hier vorgestellt werden.

Wir freuen uns, Sie in der Festung Crestawald persönlich willkommen heissen zu dürfen!