Museumsbetrieb 2004/2005

Der Verein Festungsmueseum Crestawald kann auf ein weiteres erfolgreiches Betreibsjahr zurückblicken. 4600 Gäste besuchten das Museum. Der prognostizierte Besucherrückgang im Festungsmuseum in der vergangenen Museumssaison 04/05, konnte in den letzten drei Betriebswochen des alten Vereinsjahres beinahe wettgemacht werden. Wenn man die Zahlen der ersten beiden Betriebsmonate des neuen Vereinsjahres und die vielen Reservationen von Gruppen im Herbst sieht, dann darf der mit viel Optimismus in die Zukunft geschaut werden.
Die grossen Anstrengungen der Verantwortlichen im vergangenen Winter, das Museum mit der Sonderausstellungen „Wölfe im Schafspelz – getarnte Festungsanlagen in Graubünden“ und mit weiteren punktuelle Ergänzungen in der Ausstellung, noch attraktiver zu gestalten und so auch Personen, die das Museum bereits besucht haben, zu einem neuen Museumsbesuch zu animieren, scheint Früchte zu tragen.

Da das Museum nur zwischen Juni und Oktober und jeweils nur an den Samstagen zur freien Besichtigung offen ist und der Rest der Besucherfrequenzen mit Sonderführungen von vorangemeldeten Gruppen realisiert wird, ist es vermutlich schwierig, die sehr hohe Besucherfrequenz von durchschnittlich 5000 Eintritten pro Jahr mittelfristig halten zu können, vor allem auch weil sich eine potentielle Besuchergruppe nur sehr schwer ansprechen lässt, das sind die Schulen. Das Festungsmuseum wäre ein ideales Ziel für eine geschichtliche Exkursion im Rahmen des Themas 2. Weltkrieg.
:: Führung mit Hugo Zarn

Leider ist das Museum mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht direkt erreichbar und so ist es für Schulen, die nicht aus der näheren Region anreisen, unmöglich, das Museum in einer Halbtagesexkursion zu besuchen. Der Verein hofft aber, dass mit den Postautodiensten eine punktuelle Verbesserung dieser Situation vereinbart werden kann.

Obwohl der Betrieb eines im Fels liegenden Festungsmuseums eine nicht ganz billige Angelegenheit ist – die Anlage muss ständig klimatisiert und entfeuchtet werden – konnte wieder eine Rechnung mit Ueberschuss präsentiert werden, und auch im laufenden Betriebsjahr rechnen die Verantwortlichen des Vereins damit, dass der Museumsbetrieb, der Unterhalt der Anlage und die kontinuierliche Ergänzung und Erneuerung des Ausstellungsgutes ohne Beiträge Dritter selbsttragend finanziert werden kann. Vorausgesetzt, die Museumsbesucher finden weiterhin Interesse am Museum und die Mitglieder unseres Festungsvereins lassen uns mit ihrem unentgeltlichen Einsatz nicht im Stich!


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