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Der Verein Festungsmueseum Crestawald kann auf ein weiteres
erfolgreiches Betreibsjahr zurückblicken. 4600 Gäste
besuchten das Museum. Der prognostizierte Besucherrückgang
im Festungsmuseum in der vergangenen Museumssaison 04/05,
konnte in den letzten drei Betriebswochen des alten Vereinsjahres
beinahe wettgemacht werden. Wenn man die Zahlen der ersten
beiden Betriebsmonate des neuen Vereinsjahres und die vielen
Reservationen von Gruppen im Herbst sieht, dann darf der
mit viel Optimismus in die Zukunft geschaut werden.
Die grossen Anstrengungen der Verantwortlichen im vergangenen
Winter, das Museum mit der Sonderausstellungen „Wölfe
im Schafspelz – getarnte Festungsanlagen in Graubünden“ und
mit weiteren punktuelle Ergänzungen in der Ausstellung,
noch attraktiver zu gestalten und so auch Personen, die das
Museum bereits besucht haben, zu einem neuen Museumsbesuch
zu animieren, scheint Früchte zu tragen.
| Da das Museum nur zwischen Juni und Oktober
und jeweils nur an den Samstagen zur freien Besichtigung
offen ist und der Rest der Besucherfrequenzen mit Sonderführungen
von vorangemeldeten Gruppen realisiert wird, ist es vermutlich
schwierig, die sehr hohe Besucherfrequenz von durchschnittlich
5000 Eintritten pro Jahr mittelfristig halten zu können,
vor allem auch weil sich eine potentielle Besuchergruppe
nur sehr schwer ansprechen lässt, das sind die Schulen.
Das Festungsmuseum wäre ein ideales Ziel für
eine geschichtliche Exkursion im Rahmen des Themas 2.
Weltkrieg. |
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Führung mit Hugo Zarn
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Leider ist das Museum mit öffentlichen Verkehrsmitteln
nicht direkt erreichbar und so ist es für Schulen, die
nicht aus der näheren Region anreisen, unmöglich,
das Museum in einer Halbtagesexkursion zu besuchen. Der Verein
hofft aber, dass mit den Postautodiensten eine punktuelle
Verbesserung dieser Situation vereinbart werden kann.
Obwohl der Betrieb eines im Fels liegenden Festungsmuseums
eine nicht ganz billige Angelegenheit ist – die Anlage
muss ständig klimatisiert und entfeuchtet werden – konnte
wieder eine Rechnung mit Ueberschuss präsentiert werden,
und auch im laufenden Betriebsjahr rechnen die Verantwortlichen
des Vereins damit, dass der Museumsbetrieb, der Unterhalt der
Anlage und die kontinuierliche Ergänzung und Erneuerung
des Ausstellungsgutes ohne Beiträge Dritter selbsttragend
finanziert werden kann. Vorausgesetzt, die Museumsbesucher
finden weiterhin Interesse am Museum und die Mitglieder unseres
Festungsvereins lassen uns mit ihrem unentgeltlichen Einsatz
nicht im Stich!
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