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An der Südgrenze
des Kantons Graubünden sind vor und während des Zweiten
Weltkrieges eine ansehnliche Anzahl militärischer Sperren
entstanden. Diese wurden nach der Armeereform 1995 militärisch
wertlos.
Aus diesen Anlagen sind bereits sämtliche
Waffen und Munition entfernt worden, und auch die übrigen
Einrichtungen wurden grösstenteils demontiert. Gegenwärtig
ist man daran, die Festungskavernen und Bunker auf mehr oder
weniger vernünftige Art und Weise zu versiegeln oder abzureissen.
In wenigen Jahren wird man vom Grossteil dieser Befestigungsanlagen
nichts mehr sehen. Damit diese Anlagen, die in einer sehr intensiven
Zeit der Schweizergeschichte entstanden und von einer ganzen
Generation von Schweizer Wehrmännern
mit Ueberzeugung betrieben und unterhalten worden sind,
nicht ganz in Vergessenheit geraten, wird im Rahmen dieser Internetsite
im Laufe der Zeit ein Archiv aufgebaut, das über diese
verschwundenen Zeugen des Zweiten
Weltkrieges und des Kalten Krieges möglichst detailliert
Auskunft geben soll.
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  Infanterie
Sperre
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Bunker
oder Felskaverne mit Maschinengewehr (Mg) oder Leichtem
 Maschinengewehr
(Lmg) und in einigen Fällen auch mit einer  Panzerabwehrkanone
(Pak) bewaffnet
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  Artilleriewerk
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Kaverne
mit 10.5 cm Kanonen und Maschinengewehrstellungen (Nahverteidigung)
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Legende zu Karte:
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