Die Sperre Laret müsste eigentlich Sperre Wolfgang
heissen, weil sich die Stellungen nicht nur auf der Klosterser
Seite des Passes im Gebiet von Laret befinden, sondern
sich eine zurückversetzte Sperre auch beim Davoser
See auf der Davoser Passseite liegt. Mit der Sperre Laret
versuchte man die nicht ganz leichte Aufgabe zu lösen,
den topografisch sehr unübersichtlichen Uebergang
zwischen Klosters und Davos zu sperren.
Von der Kaverne Mönchalptal beim Ausgang
des gleichnamigen Tales zieht sich eine erste Linie
von insgesamt zehn Bunkern über den Boden
von Unter Laret durch den Dürrwald bis hinauf zur Schwarzseealp. Diese
Bunker, die teilweise mit einem, teilweise mit zwei Maschinengewehren oder
leichten Maschinengewehren bewaffnet waren, wurden so raffiniert positioniert,
dass sie sich gegenseitig decken konnten und dass kaum schusstote Räume
vorhanden waren.
Am Südwestende der Ebene von Unter Laret wurde nochmals
in einer zweiten Linie mit drei
Bunkern gesperrt. Wobei
von den Bunkern Lusiwald und Landhaus aus auch Feuerunterstützung
in Richtung der vorderen Linie gegeben werden konnte.
Die dritte Linie befindet sich auf der Davoserseite des
Wolfgangpasses am oberen Ende des Davosersees. Mit dem
Maschinengewehre des Bunkers Meierhof auf der rechten Seeseite
und dem Maschinengewehr des Bunkers
Höhwald konnten
die Kantonsstrasse am rechten Seeufer und das Trassée
der Rhätischen Bahn am linken Seeufer beschossen werden.
Standorte
und Bewaffnung
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